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Eigentlich wollte ich ja schon gestern einen Beitrag zur einfachen Umwandlung des Schnittmusters EaSy von Leni Pepunkt zu einem hübschen Kleidchen schreiben. Doch dann fiel meiner Tochter plötzlich ein, dass sie ja noch ein Deutschland-Kleid bräuchte! Unbedingt! Oder gleich ein richtiges Trikot! Natürlich nicht so ein popeliges T-Shirt, wie ihr kleiner Bruder es trägt, es muss schon so ein „seidig glänzendes, streichelweiches“ sein, wie Mama und Papa es haben. Da die Preise für Kindertrikots ja leider astronomisch hoch sind und ihr das gute Stück im nächsten Jahr mit Sicherheit nicht mehr passt, musste der Blogeintrag um einen Tag verschoben werden. Dafür gibt es dann heute gleich zwei Beiträge…

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Hier nun also das WM-Kleid, das sehr stolz getragen wird. Das größte daran war, dass zwei große Jungs („Mama, die waren mindestens 6!„) ihr Outfit bewundert haben.

Damit es schnell ging, habe ich einfach ein weißes T-Shirt aus den Gemächern der jungen Dame entwendet. Für den Rockteil habe ich drei 12 cm breite Streifen Jersey zugeschnitten (schwarz-rot-gold versteht sich), jeweils ca ein Drittel länger als den vorherigen, bzw. den T-Shirt Saum. Der obere Rand wurde gekräuselt und der Länge des darüber liegenden Teiles angepasst. Dann mit der Overlock zusammengenäht. Das Ganze noch einmal für die Rückseite, rechts auf rechts die Seiten zusammen und den Rock an das T-Shirt genäht. Fertig!

Beim Zuschneiden der Jersey Streifen habe ich mich übrigens erstmal sehr geärgert, da der Stoff völlig schief zugeschnitten war. Dann habe ich aber das Beste daraus gemacht und aus den Resten, die bei der Begradigung abfielen, noch schnell ein Stirnband geflochten; dazu einfach drei lange Jersey-Streifen verknoten, flechten und wieder verknoten. Die Enden nicht kurz schneiden, sie hängen hinten am Stirnband herunter…

Ob sich das Nachnähen für diese WM noch lohnt?! Wir drücken den Jungs die Daumen!!

Liebe Grüße

Eure Nina

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