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Ich bin im Paradies. Blinkende Metallformen, blitzende Austecher, knallbunte Streusel, Fondant in allen nur denkbaren Farben, Massen von Koch- und Backbüchern – ich weiß gar nicht, wohin ich zuerst schauen soll. Doch. Weiß ich. Zu den in einer regenbogenfarbenen Parade tanzenden Kitchen Aid Maschinen. Artisan. Heavy Duty. Rosa. Grün. Blau. Pink. Rot. Ich falle gleich mit Atemnot und Kammerflimmern ins Kitchen-Aid-Koma. Ja, sowas gibts. Bestimmt… Halt, Stop. Durchatmen, alles anschauen, lächeln und träumen. Der wichtige Teil des Abends kommt erst!

Ich befinde mich im Kölner Kochhaus zu einer Buchvorstellung des Umschau Verlags. Daylicious, dieses wunderbare Kochbuch für alle Tages- und Nachtzeiten, wird vorgestellt und ich darf dabei sein!

Zunächst werden die Heldinnen des Abends vorgestellt:

der glückliche Morgen von Lykkelig, alias Rike

die Mittagsstunde von la petite Cuisine, alias Susanne

der Nachtisch-Schrägstrich-Kaffeeklatsch von Törtchenzeit, alias Jessi

der Mädelsabend von Liz & Jewels, alias Julia (leider in den USA) und Lisa

und die Mitternachtssünden von Klitzeklein, alias Dani

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Wir dürfen sie sogar in Teilen probieren, es gibt köstliche Avocado-Suppe, wunderbaren Couscous-Salat, zimtduftende Franzbrötchen, beerigen Käsekuchen in Gläsern, oberschokoladige Schoko-Cookies und meinen Favoriten: grandiose Pilz-Tartelettes mit knusperdünnem Boden!

Wer das Buch bis dahin nicht besitzen wollte, sollte spätestens jetzt fest entschlossen sein!

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Mit all diesen Köstlichkeiten in Hand und Bauch schlendert man durch das Kölner Kochhaus, unterhält sich nett, macht Fotos (mit dem Handy, da bei all der Aufregung die Kamera zuhause liegen blieb, grmpf) und genießt den Abend. Eine Besucherin reiste sogar aus Österreich an, 10 Stunden Zugfahrt und einen unfreundlichen Taxifahrer später hatte Stephanie vom Blog „Was Mädchen wollen“ es geschafft! Von ihr gleich mehr, jetzt erst mal ein paar Eindrücke aus dem Kochhaus:

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Zum Abschluß gibt es noch ein Täschchen mit Give Aways für alle, sehr hübsche und nützliche Kleinigkeiten für die nächste Back-, Foto- oder Mädels-Session.

image-14Da wir an diesem wunderbaren Abend als kleines Bonbon auch noch 10% auf das gesamte Sortiment bekommen, kehre ich natürlich nicht ohne einige kleine Souvenirs heim (nein, für die Kitchen Aid hat das Budget leider trotzdem nicht gereicht, wenn ihr aber die farbenfrohe Versammlung mal anschauen mögt, schaut mal bei Jenni von monsieurmuffin vorbei, bei mir hat die Schnappatmung offenbar für Lähmungen gesorgt)

Meine Schätze:

Souvenirs pour moi

Jetzt aber zurück zu Stephanie, der 19jährigen Bloggerin aus Österreich. Da wir den Großteil des Abends nett quatschend, essend und alles bewundernd miteinander verbringen und uns prima verstehen, biete ich ihr an, sie zurück in ihr Hotel zu fahren. Sie nimmt dankend an und nach einem großartigen Abend machen wir uns auf den Weg zu ihrem Hotel. Das Navi leitet uns. Neuplanung der Route. Das Navi leitet uns. Neuplanung der Route. Das Navi…spinnt ja wohl! Keine Ahnung, was mit dem Ding los ist. Da! Diesen Straßennamen habe ich doch schon mal gelesen! Diesen auch! Und diesen!! Halten wir fest: wir befinden uns mitten in der Stadt, es ist schon spät, um uns herum sind Baustellen, Einbahnstraßen und lauter Mini-Sträßchen. Ich habe keine Ahnung wo wir sind. Steffi aus Österreich natürlich erst recht nicht. Verkehrt herum in der Einbahnstraße waren wir vor lauter Navi-Schimpferei auch schon. Na dann, Handy raus, den Routenplaner dort angeschmissen. Das gleiche Spielchen.

Und nun…?

Ok, machen wirs Old School – wir fragen die Taxifahrer. Und da darf Steffi dann doch noch gute Eindrücke von den Kölner Taxifahrern mit nach Hause nehmen, gleich drei Herren mittleren Alters scharen sich um uns und erklären uns freundlich, wo wir hin müssen.

Um den Platz herum und da hinten links. Das darf man zwar nicht, aber fahrt einfach. Dann seid ihr schon fast da! –

Etwas skeptisch fahren wir los. Hinten links ist die Fußgängerzone! Samstag spätabends, alles voll von angetrunkenen,feiernden und bummelnden Menschen, da sollen wir durch? Wir wagen es, ernten verwunderte, belustigte, wütende und genervte Blicke. Verständlicherweise. Dann geht es nur noch rechts oder links. Wir fahren links und enden vor einer Reihe Poller. Wenden in 3 bzw. eher 23 Zügen. Sehr eng hier. Langsam und noch skeptischer fahren wir in die andere Richtung – plötzlich ein erleichterter Aufschrei von Steffi – DA IST DAS HOTEL!!!

Wir haben es geschafft. Die Naviprobleme erklären sich durch die Fußgängerzone, das arme Ding wusste nicht mehr aus noch ein. Wir verabschieden uns und wollen in Kontakt bleiben. Auf dem Weg raus aus der Fußgängerzone verlasse ich mich auf mein Gefühl und siehe da, abgesehen von einem sehr süßen, aber auch ziemlich betrunkenen Anmachversuch durch eine Gruppe Studenten klappt alles problemlos und bald befinde ich mich auf der Autobahn heimwärts! Hatte ich erwähnt, dass ich am Morgen erst um 6 Uhr zuhause war?!…

Schön wars!

Alles Liebe, eure Nina

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