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Heute war es irgendwie nicht so richtig gemütlich und weihnachtlich bei uns. Alle schniefen vor sich hin und dann gab es noch Theater vor dem Einschlafen… Beim späten Füßehochlegenundallesliegenlassenheute auf der Couch hatte ich dann das starke Bedürfnis nach einem winterlich-weihnachtlichen Klassiker. Und da ich morgen schon mit Freundinnen unterwegs bin, wollte ich nicht den Glühweinn hervorholen (das spare ich mir für den Weihnachtsmarkt auf). Also der Bratapfel. Mir fehlt ja immer noch der passende Apfelausstecher, aber auch mit ein bisschen Prockelei mit dem Messer bekommt man das störende Innenleben aus dem Weg geschafft. Sonst fülle ich gerne mit gemahlenen Mandeln, Sahne und Rosinen, davon war aber nichts mehr da. Na klar. Hm, da ich aber ja nun mal schon die Füße wieder runter genommen und mich den weiten Weg (mindestens 2m!) in die Küche gequält habe, muss ich mir etwas anderes einfallen lassen. Also wieder mal den Holzhammer aus der Spielzeugkiste gekramt und dem Spekulatius zu Leibe gerückt.

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Morgen früh gibts dann auch keine mehr für das Brot, die musste auch dran glauben. In ihrer zerlassenen Schönheit durfte nämlich der Apfel vor seiner großen Stunde baden, bevor er in einer Zucker-Zimt Mischung gewälzt wurde. Der klein gewüteten Spekulatius verbündete sich dann mit den Resten im Topf und wurde zur Hälfte mit Rum versorgt. Die andere Hälfte erhielt die kinderfreundliche Versorgung, sie wurde mit Nuß-Nougat-Creme und klein geschnittenen, getrockneten Kirschen vermengt. Beide Füllungen durften dann die Äpfel komplettieren. Das Ganze dann bei 180 Grad Ober/Unterhitze für eine halbe Stunde in den Ofen. Lecker, schnell, gemütlich!

ImageFröhliches Warten auf Weihnachten mit

eurer Nina

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